Einladung zur Kunstausstellung: Passagen mit der syrischen Künstlerin Marina Kasouha

Sehr geehrte Damen und Herren
Wir laden Sie herzlich zur Kunstausstellung ‚Passagen‘ ein.
Eine Ausstellung über emotionale Wunden, Erinnerung und Hoffnung.
In einer Zeit, in der Begriffe wie Krieg, Flucht, Angst und Hunger täglich um uns kreisen, stellt sich die Frage: Verstehen wir noch, was diese Worte wirklich bedeuten oder haben wir verlernt, hinzuspüren?
Die Ausstellung zeigt Arbeiten der syrischen Künstlerin Marina, die den inneren Weg durch Schmerz, Verlust und Entwurzelung nachzeichnet und dabei nicht nur das Leiden, sondern auch die Suche nach Antworten, innerer Stärke und möglichen Wegen der Heilung sichtbar macht.
📍 Ort: Lycka Coffee & Bar, Josefstrasse 112, 8005 Zürich
📅 Datum: Freitag, 19. September 2025
🕕 Uhrzeit: 18.00 Uhr
🎟️ offene Ausstellung – keine Anmeldung notwendig
Wir freuen uns auf einen Abend voller Kunst, Begegnung und Hoffnung.
Herzliche Grüsse,
ARAMAIC RELIEF TEAM

Nothilfe für Syrien

Die humanitäre Krise in Syrien: Ein Aufruf zur Hilfe

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Syrien Eskalation der Krise und die Gefahr für Minderheiten

Syrien, 9. Dezember 2024 – Zwischen Krieg und Hunger: Syriens dramatische humanitäre Krise

Syrien erlebt eine der schwersten Vertreibungskrisen weltweit, mit über 7 Millionen Binnenvertriebenen (IDPs), eine Zahl, die nur von Sudan übertroffen wird. Diese Vertreibung ist das Ergebnis des anhaltenden Konflikts, der wirtschaftlichen Instabilität und der kürzlichen Übernahme vieler Städte durch islamistische Gruppen.
Im Dezember 2024 verschärfte sich die humanitäre Krise, als jihadistische Kräfte eine schnelle Offensive starteten, wichtige Städte wie Aleppo und Homs eroberten und Damaskus stürzten, was zum Zusammenbruch der 24-jährigen Assad-Dynastie führte. Der rasche Wandel der Machtverhältnisse verursachte weit verbreitete Instabilität, mit Berichten über Plünderungen, Bankenüberfälle und Angriffe auf Botschaften, die die humanitäre Lage weiter verschärften.
Christliche Gemeinschaften in Syrien sehen sich während des Konflikts einer verstärkten Verfolgung ausgesetzt. Der Machtwechsel zu islamistischen Milizen, einschliesslich jihadistischer Gruppen, hat Christen in „grosse Gefahr“ gebracht, mit der Befürchtung weiterer gezielter Gewalt. Kirchenführer äussern tiefe Besorgnis über die mögliche Beseitigung des Christentums in der Region.
Die humanitäre Situation wird durch den wirtschaftlichen Zusammenbruch weiter verschärft, wobei 90% der Bevölkerung in Armut leben und 12,9 Millionen Menschen von Ernährungsunsicherheit betroffen sind. Grundlegende Dienstleistungen sind zusammengebrochen, und die jüngste Eskalation des Konflikts hat Hilfsmassnahmen gestört, wodurch Millionen ohne essentielle Unterstützung zurückgelassen wurden.
Zusammenfassend ist die komplexe humanitäre Krise in Syrien von massiver Vertreibung, schwerer wirtschaftlicher Not und der Gefahr einer gezielten Verfolgung von Minderheitengruppen, insbesondere Christen, geprägt. Die jüngste Verschärfung des Konflikts hat diese Herausforderungen noch verstärkt und unterstreicht die dringende Notwendigkeit umfassender humanitärer Hilfe und Schutz für gefährdete Bevölkerungsgruppen.

Syrien in Aufruhr: Eine humanitäre Krise eskaliert

Syrien, 3. Dezember 2024 – Flucht und Verzweiflung: Menschen in Aleppo, Hama und Homs dringend auf Hilfe angewiesen

Eine Woche nach dem Fall Aleppos an Oppositionsgruppen, die ab dem 3. Dezember 2024 in Hama und Homs vorrückten, erlitt die syrische Armee schwere Rückschläge und verlor Hama vollständig. Dies führte zu einer massiven Vertreibung von Zivilisten in sicherere Gebiete wie die syrische Küste. Die humanitäre Krise verschärft sich weiter, da Tausende unter zunehmend schwierigen Bedingungen aus Hama, Homs und Aleppo fliehen. Oppositionsgruppen kontrollieren nun wesentliche Dienste in Aleppo, während die Vertriebenen dringend Unterstützung in Aufnahmegebieten und Konfliktzonen benötigen. Die Lage bleibt äusserst unbeständig und erfordert rasches und entschlossenes Handeln, um das Leid der Betroffenen zu lindern.

Pressemitteilung: Gebetsaufruf für die Menschen in Aleppo

Aleppo, 1. Dezember 2024 – Ein Hilferuf aus einer belagerten Stadt

In nur 3 Tagen wurde Aleppo, die zweitgrösste Stadt Syriens, von dschihadistischen Rebellen der Gruppe Hajat Tahrir al Scham eingenommen. Ununterbrochen ist Severiyos Gabriel (ARI Direktor) im Kontakt mit lokalen Partnern vor Ort. Sie berichten von Chaos, Schock und Ungewissheit. Auf den Strassen Aleppos patroullieren Kämpfer der HTS, es ist von Ausgangssperre die Rede aber niemand weiss genau was vor sich geht. Zivilisten verstecken sich in ihren Häusern, die Angst ist riesig! Zehntausende versuchen zu fliehen, doch nur wenigen gelingt es. Viele mussten nach stundenlanger Flucht umkehren, da die Strassen gesperrt oder von Gefechten überzogen sind. 

Eine Bombe traf das Studentenwohnheim der Universität Aleppo und riss vier junge Menschen aus dem Leben. Weitere 300 Studierende, vorwiegend Christen flohen Richtung Al-Qamishly und Hassaka, unterwegs gerieten sie in eine Kampfzone und mussten Schutz in einer Tankstelle suchen, bevor sie weiterflüchten konnten. Der syrisch-orthodoxe Bischof von Aleppo „Boutros Kassis“ organisierte Ersatzbusse, die sie nach Aleppo zurückbrachten. Die Stadt ist von Panik und Verzweiflung geprägt. Falschmeldungen und ein Mangel an verlässlichen Informationen erschweren die Situation zusätzlich.

Die verzweifelte Lage der Menschen in Aleppo

Die Bewohner Aleppos stehen unter Schock. Der 13 Jahre andauernde Krieg hat tiefe Wunden hinterlassen, und nun sind sie erneut mitten in einem unübersichtlichen und katastrophalen Konflikt gefangen. Es fehlt an Nahrung, Medikamenten und sauberem Wasser. Stromausfälle und schlechte hygienische Bedingungen verstärken die Notlage. Mancherorts wird von Cholera-Fällen berichtet. Die Angst vor einer erneuten Verfolgung ist besonders bei Christen und anderen Minderheiten gross. Diese haben bereits zuvor unter Massakern, Vertreibungen und der Zerstörung ihrer Kirchen gelitten.

Unser Engagement in Syrien

Als ARAMAIC RELIEF International sind wir seit 2013 aktiv in Syrien und leisten lebenswichtige humanitäre Hilfe. Unsere Hilfsprojekte in Aleppo umfassen die Finanzierung von Mieten für bedürftige Familien, medizinische Versorgung, Betreuung von betagten Menschen und Menschen mit Behinderung, Psychologische Betreuung und Bildungsprojekte. Trotz der chaotischen Lage bleiben wir mit unseren lokalen Partnern im engen Kontakt, um die Menschen weiterhin zu unterstützen.

Ein Aufruf zum Gebet und zur Solidarität

Die Menschen in Aleppo bitten inständig um Gebete für Frieden, Schutz und Hoffnung. Inmitten dieser Tragödie brauchen wir Ihre Solidarität mehr denn je, um denjenigen beizustehen, die dringend unsere Unterstützung benötigen.

ARAMAIC RELIEF unterstützt seit 2013 Kriegsopfer im Libanon, Syrien, Irak und Jordanien und hilft jetzt mit seinem Team vor Ort denen, die das Land nicht verlassen können, indem es Nahrungsmittel, Unterkünfte, Hygieneartikel und weitere Hilfsgüter bereitstellt und sicherstellt, dass die Menschen in dieser kritischen Zeit dringend benötigte humanitäre Hilfe erhalten.

Wärme schenken, Hoffnung bringen: Gemeinsam Freude und Licht in den Winter bringen

SPENDENAKTION: UNTERSTÜTZUNG FÜR BEDÜRFTIGE FAMILIEN IM LIBANON UND IN SYRIEN

Über 16 Millionen Menschen in Syrien kämpfen diesen Winter gegen Hunger, Kälte und Vertreibung. Im Libanon zerstören wirtschaftlicher Zusammenbruch und Gewalt das Leben vieler Familien, die ohne Nahrung und Heizung in eisigen Unterkünften hausen. Mit immer weniger Hilfe und wachsender Verzweiflung wird dieser Winter für sie ein Überlebenskampf.

„Wärme für die Brüder Elias, Maroun, Joseph und Charbel: Ein kleines Geschenk, das Herzen erwärmt“

In einem kleinen, kalten Zuhause im Libanon leben vier Brüder – Elias, Maroun, Joseph und Charbel – mit ihren Eltern und kämpfen täglich ums Überleben. Der eisige Winter hat ihr Leben noch schwieriger gemacht, und die Familie hat kaum etwas, um sich warm zu halten. Doch trotz all der Herausforderungen schenkt der Zusammenhalt der Brüder ihnen kleine Momente der Freude: Elias kümmert sich liebevoll um seine jüngeren Geschwister, während Charbels Lächeln den Raum erhellt.

Als das ARAMAIC RELIEF Team eintraf, änderte sich alles. Das einfache Geschenk warmer Decken brachte Trost, ein Lächeln und einen Funken Hoffnung. Zum ersten Mal seit Wochen spürten die Brüder nicht nur die Wärme der Decken, sondern auch die Güte fremder Menschen.

Helfen Sie uns, mehr Familien wie diese zu unterstützen. Spenden Sie jetzt, damit wir weitere Häuser wärmen und Hoffnung zurückbringen können.

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung.

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Winterhilfe im Libanon und Syrien, Schenken Sie Wärme und Hoffnung

Winter Kampagne im Libanon und Syrien
Unsere Winterhilfsaktion zielt darauf ab, warme Decken und Lebensmittelpakete an bedürftige Menschen im Libanon und in Syrien zu verteilen. Sowohl der Libanon als auch Syrien stehen nach wie vor vor einer anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise, die die Ernährungssicherheit der Bevölkerung gefährdet. Die anhaltenden Auswirkungen des Krieges und die steigende Inflation sind weiterhin die Hauptursachen für Nahrungsmittelunsicherheit.
Für das Jahr 2024 wird erwartet, dass sich die Situation erneut verschlechtern wird, und Millionen von Menschen sind weiterhin akuter Hungersnot ausgesetzt.

Mit Ihrer Unterstützung stehen wir denn Menschen im Libanon und Syrien weiterhin bei. 

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung.

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Reisebericht von Severiyos Aydin, Gründer ARAMAIC RELIEF International (18.04.2023)

«Ich wünschte, uns würde auch ein Erdbeben treffen.»

Am 10. April bin ich aus Syrien und dem Libanon zurückgekehrt. Zum 15. Mal, seit Beginn des Krieges, überquerte ich die Grenze zu Syrien. Während den letzten zwei Wochen war ich mit meinem Team vor Ort im Einsatz. Wir besuchten unsere aktuellen Hilfsprojekte in den Erdbebengebieten in Latakia und Aleppo, verschafften uns ein Bild der Lage und koordinierten neue Projekte. Danach reisten wir weiter nach Homs und Hama (Syrien), um weitere Projekte aufzubauen.
In Latakia angekommen, setzten wir uns zum Abendessen in ein Restaurant. Ein lokaler Freund drehte eine Wasserflasche um und stellte sie vorsichtig auf den Kopf, lächelnd sagte er, «Schau, das ist der syrische Seismograf, den alle zu Hause verwenden, so können Wellen und Schwingungen des Bodens rasch bemerkt werden. Fällt die Flasche um, rennen alle nach draussen». 
Zwei Monate ist es her, seit dem verheerenden Erdbeben. Die Verzweiflung der Menschen ist sehr gut spürbar, was mir aber besonders auffiel war das Trauma unter welchem die meisten Menschen, besonders Kinder, noch heute sehr stark leiden. Fast jede Woche finden Nachbeben statt, diese verlangsamen den mentalen Heilungsprozess. Ein Mann erzählte, dass wenn die Nachbarn im Treppenhaus heruntereilen, und der Esstisch vibriert, löst es bei den Kindern direkt eine Angst aus und Ungewissheit, ob sie nun hinaus springen müssen oder nicht.

Seit 3.5 Jahren beschäftigen wir ein Bildungszentrum in Latakia, welches seit dem Erdbeben als Verteilzentrum von Hilfsgütern dient. Wir unterstützen Familien mit Lebensmittelpaketen, Hygieneartikeln und planen für kommende Wochen weitere Hilfen mit Lebensmittelgutscheinen.

In Aleppo angekommen, fällt es uns schwer zwischen der Zerstörung durch den Krieg und er Zerstörung durch das Erdbeben zu unterscheiden. Die Spuren der jahrelangen Kämpfe sind überall sichtbar. In Aleppo haben wir einen besonderen Fokus auf ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen und Krankheiten. In der Flut der enormen Not, bleiben diese Menschen oft ungehört und vergessen, deshalb gehören sie für uns zu den schutzbedürftigsten. Zudem leiden Sie wegen des Erdbebens auch unter Angststörung und mentalem Stress. Zu unseren Hilfsprogrammen in Aleppo gehören, tägliche Pflege und Betreuung von betagten Menschen, sowie soziale und psychologische Hilfe für Menschen mit Behinderungen, Verteilungen von Medikamenten, Finanzierungen für Notoperationen und Lebensmittelprojekte. Des Weiteren betreiben wir in Aleppo seit 4 Jahren ein Psychologisches Zentrum, welches primär Frauen und Opfer häuslicher Gewalt, unterstützt. Seit dem Erdbeben bieten wir hier auch Elternbildungs- und Sensibilisierungskurse an, damit Eltern lernen mit der Angststörung und dem mentalen Stress der Kinder richtig umzugehen.

Der 12-jährige Krieg und die daraus resultierenden Wirtschaftssanktionen haben die syrische Bevölkerung in eine tiefe und ausweglose Armut getrieben. Ca. 95% der syrischen Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Es gibt kaum Perspektiven und für die meisten Menschen ist die einzige Lebensader «internationale Hilfe» von einigen wenigen Hilfswerken, die sich nach den Strapazen annehmen und den Menschen Hilfe bereitstellen. Hilfswerke seien seit dem Erdbeben wieder verstärkt in Syrien im Einsatz, jedoch fehlt es den Menschen dennoch an allem.
In Homs angekommen, begrüssten uns unsere lokalen Freunde mit offenen Armen, sehr gastfreundlich, wie es in Syrien üblich ist. Wir schlendern durch die zerstörten Gassen, als uns ein lokaler Bekannter entgegenkommt. Ich frage nach seinem Wohlbefinden, er antwortet; «Ich wünschte, uns würde auch ein Erdbeben treffen, damit die Welt Hilfe sendet und unser Leid lindert… So schlecht geht es uns in Syrien, dass wir uns nach Naturkatastrophen sehnen, welche eine Flut von Solidarität auslösen und wir gehört und unterstützt werden.»

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Nothilfe für Erdbebenopfer in Syrien und Türkei

Emergency aid for earthquake victims in Syria and Turkey

 

Support the victims of the earthquake with a donation. Unterstützen Sie die Opfer des Erdbebens mit einer Spende.

Donate now. Jetzt Spenden:

 

E-Vouchers for Earthquake Emergency Response in Syria
Distribution of e-vouchers for hygiene boxes and warm clothes to internally displaced earthquake victims in Syria. We used the AIDONIC e-voucher system for this distribution to ensure full transparency and greater efficiency. Thank you all for your wonderful support.

Several earthquakes on February 6 in the border area between Syria and Turkey have already killed thousands and injured tens of thousands.
After twelve years of war and destruction, the weakest are hit again in Syria. While international aid is already in full swing in many areas of Turkey, thousands of people in war-torn Syria are waiting for rescue and emergency aid to cover the most basic needs. The devastating earthquakes mainly affected people who were already living in great need. Thousands of people sleep in churches, public buildings, halls and even caves, exposed to the freezing cold. It’s a race against time.
Our local teams and partners are already deployed in northern Syria and are providing immediate aid. We are distributing food, water, blankets and other urgently needed supplies. We are currently working flat out to assess the impact on people in different regions of Syria and address the most urgent needs.
Thank you for your valuable donation. We will continue to keep you up to date.

 

Bei mehreren schweren Erdbeben am 6. Februar im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei sind bereits tausende von Menschen ums Leben gekommen, zehntausende sind verletzt. Die Zahl der Toten steigt stetig. Das Ausmaß der Katastrophe ist verheerend!

Nach zwölf Jahren Krieg und Zerstörung, trifft es in Syrien erneut die Schwächsten. Während in der Türkei die Internationale Hilfe in vielen Gegenden bereits auf Hochtouren läuft, warten im kriegszerstörten Syrien Tausende Menschen auf Rettung und Soforthilfe um die nötigsten Grundbedürfnisse zu decken. Die verheerenden Erdbeben trafen vor allem Menschen, die ohnehin schon in grosser Not lebten.

Tausende Menschen übernachten in Kirchen, öffentlichen Einrichtungen, Hallen und sogar in Höhlen, und sind der eisigen Kälte ausgesetzt. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

Unsere lokalen Teams und Partner sind in Nordsyrien bereits im Einsatz und leisten Soforthilfe. Wir verteilen Lebensmittel, Wasser, Decken und andere dringend benötigte Hilfsgüter. Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, die Auswirkungen auf die Menschen in verschiedenen Regionen Syriens zu beurteilen und den dringendsten Bedarf zu decken.

Herzlichen Dank für ihre wertvolle Spende. Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.

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02.04.2023 Aramaic Relief Live from Syria

Die Menschen hier in Syrien sind immer noch auf Grundbedürfnisse angewiesen. Besuch unseres Bildungszentrums in Latakia, Syrien und Koordination weiterer Unterstützung für Menschen in Not. Danke für Ihre wertvolle Unterstützung

People here in Syria are still in dire need of basic needs. Visiting our educational Center in Latakia, Syria and coordinating more support for people in need. Thank you for your support

24.02.2023 Maryana in Aleppo, Syria

Distribution of blankets to the earthquake victims, to attend the needs of thousands of people who lost their homes and are now exposed to extremely cold temperatures. They are sleeping in schools and public halls and are in urgent need of humanitarian aid.

Verteilung von Decken an die Erdbebenopfer, Tausende haben ihr Zuhause verloren und sind nun extrem kalten Temperaturen ausgesetzt. Sie schlafen in Schulen und öffentlichen Hallen und brauchen dringend humanitäre Hilfe.

21.02.2023 Interview at Niko Jilch’s Youtube Channel with founder and director Severiyos Aydin

Help the earthquake victims now with Bitcoin & Crypto donation.

17. & 18.02.2023 Aleppo, Syria

Hot meals distribution. / Verteilung von warmen Mahlzeiten.

15. & 16.02.2023 Mersin, Turkey

Distribution of emergency supplies like hygiene items, food and blankets.

Verteilung von Hilfsgütern wie Hygieneartikel, Lebensmittel und Decken.

13.02.2023 Interview at Swiss Radio Channel with founder and director Severiyos Aydin

The earthquake disaster has impacted millions of people and left them homeless. No access to shelter, food, water, and more in freezing cold temperatures. One week after the devastating earthquakes, the risk of disease is increasing in the affected regions of Syria and Turkey in addition to the fight against poverty and hunger.

Die Erdbebenkatastrophe hat Millionen von Menschen getroffen und sie in die Obdachlosigkeit geführt. Noch immer haben Tausende kein Zugang zu Unterkünften, Lebensmittel, Wasser und vieles mehr bei eiskalten Temperaturen. Eine Woche nach den verheerenden Erdbeben steigt in den betroffenen Regionen Syriens und der Türkei neben der Bekämpfung von Armut und Hunger auch das Krankheitsrisiko.

 

12.02.2023 Maryana Live from Aleppo, Syria

10. & 11.02.2023 Aleppo, Syria

After five days of the earthquake in Syria and Turkey, many people are still waiting for help. We do everything possible and leave no one without help. Our teams and partners are working tirelessly in and around Aleppo. We need your help. Donate now

Nach fünf Tagen des verheerenden Erdbebens in Syrien und der Türkei warten immer noch viele Menschen auf Hilfe. Wir tun alles Mögliche und lassen niemanden ohne Hilfe. Unsere Teams und Partner arbeiten unermüdlich in und um Aleppo. Wir brauchen deine Hilfe. Spende jetzt

09.02.2023 Aleppo, Syria

Distribution of blankets in Aleppo for the people to stay warm during these cold days. More and more buildings in Aleppo need to be evacuated due to instability, the centers are overloaded, people need to stay on the streets and need urgently more shelter. We are urgently working on more distributions of blankets and food baskets, we keep on going 24/7 with our teams and partners on the ground.

Verteilung von Decken in Aleppo, um die Menschen in diesen kalten Tagen warm zu halten. Immer mehr Gebäude in Aleppo müssen wegen Instabilität evakuiert werden, die Zentren sind überlastet, die Menschen müssen auf der Strasse bleiben und brauchen dringend mehr Unterkünfte. Weitere Verteilungen von Decken und Lebensmittel sind in Vorbereitung, wir arbeiten rund um die Uhr mit unseren Teams und Partnern vor Ort.

09.02.2023 Latakia, Syria

This is the situation right now in Latakia, Syria. People sleeping in churches. We will soon deliver food assistance, water, blankets and cover all basic needs. Thank you for all your donations. We keep you updated.

Dies ist die Situation im Moment in Latakia, Syrien. Menschen, die in Kirchen schlafen. Wir werden demnächst Nahrungsmittelhilfe, Wasser, Decken liefern und alle Grundbedürfnisse decken. Herzlichen Dank an alle Spender. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

   

Dank Ihrer Unterstützung kann Nelly nun wieder gehen

Im Rahmen unseres ‚Health‘ Projekts werden jeden Monat zahlreiche Patienten mit dringend Benötigten Medikamenten oder Operationen unterstützt. Unsere Partnerorganisationen führen jeden Monat eine neue Beurteilung der Patienten durch und aktualisieren die Medikamentenlisten.
In diesem Zusammenhang haben wir im Juni 2022 eine junge Dame aus Aleppo, Syrien die beide Beine verloren hat, mit der Finanzierung von Prothesen unterstützt. Vielen herzlichen Dank.

BAU UNSERES ALTERSHEIM IN AL-QAMISHLI HAT BEGONNEN

 

Mit dem seit 10-Jahren anhaltenden Krieg in Syrien, den drakonischen Sanktionsmassnahmen und der Corona-Krise ist die ohnehin angeschlagene Wirtschaft fast komplett zum Erliegen gekommen. Gemäss UN leben 83% der syrischen Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Besonders ältere Menschen leiden unter der stark zunehmenden Armut. Sie haben den Krieg überlebt, sind aber umso mehr auf dringende Grundversorgung und Betreuung angewiesen. Mit Ihrer Unterstützung möchten wir älteren Menschen in Syrien ein würdevolles Leben schenken.

Die St. Demit Kirche wird mit unserer Unterstützung ein Altersheim einrichten indem 12 Pensionierte Leute ein würdiges Leben ermöglicht wird, ohne Existenzangst und Einsamkeit. Der Bau hat begonnen und läuft soweit erfolgreich. Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Spenden.

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DER LANGSAME TOD – MITTEILUNG NACH BERN

Am 17. Juni trat in den USA der «Caesar Act» in Kraft. Dabei handelt es sich um unilaterale Sanktionen, die ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrates verhängt wurden. Dieses Gesetz zielt darauf ab, der syrischen Regierung neue drakonische Sanktionen in beispiellosem Ausmaß aufzuerlegen. Aber die Auswirkungen dieser Sanktionen treffen die Zivilbevölkerung am schlimmsten!

Mit der Verhängung eigener Sanktionen gegen Syrien im Jahr 2011 beteiligte sich die Schweiz zusammen mit der EU, der Türkei und der Arabischen Liga – wenn auch als untergeordnetes Mitglied – an der anti-syrischen Koalition der Zwangsmassnahmen Washingtons.

Die negativen Auswirkungen einseitiger Sanktionen versperrt der syrischen Bevölkerung den Zugang zu «landwirtschaftlichem Bedarf, Medikamenten, Gegenständen im Zusammenhang mit Wasser und sanitären Einrichtungen, Elektrizität und Transport sowie zum Wiederaufbau von Schulen, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Gebäuden».
Die kollektive Bestrafung wehrloser und schutzbedürftiger Menschen durch ruinöse Wirtschaftssanktionen ist eine der Hauptursachen für Massensterben, Verarmung und Migration in Syrien. Jedes Jahr sterben Tausende von Menschen aufgrund des Mangels an wirksamen, lebensrettenden medizinischen Behandlungen infolge dieser Sanktionen. Krankenhäuser arbeiten seit Jahren auf dem Minimum, es mangelt überall an Medikamenten. Die medizinische Ausstattung der Krankenhäuser ist wegen fehlender Ersatzteile unbrauchbar.
Während die Bevölkerung in Syrien seit fast 10 Jahren unter dem brutalen Krieg und den ohnehin schlimmen Sanktionen leidet, während die Selbstmordrate im Land explodiert und der Verkauf von Organen zunimmt, um leben und sich ernähren zu können, während ein großer Teil der Bevölkerung in halb zerstörten Häusern lebt, folgen nun noch drastischere Sanktionen, welche die syrische Bevölkerung mitten ins Herz treffen!
Wie viele Menschen werden indirekt an den Folgen dieser Sanktionen sterben? Wie viel Leid und Depression wird es geben? Wie viele weitere Menschen werden das Land verlassen müssen?
Nach dem Tod durch Waffen wird das syrische Volk nun durch finanzielle Erstickung dem Tod ausgesetzt sein, wie damals im Irak, wo Sanktionen des Sicherheitsrates ab dem Jahr 1990 zum Tod von 500.000 bis zu 1,5 Millionen Irakern geführt hatten.

Die 4. Genfer Konvention (Artikel 33,1) verbietet die kollektive Bestrafung von Völkern wegen Verbrechen ihrer Machthaber. Daher fordern wir von der Schweiz und der internationalen Staatengemeinschaft eine Anpassung der Sanktionspolitik, ein sofortiges Schutzprogramm für die Zivilbevölkerung, um sie vor den Auswirkungen dieser Sanktionen zu schützen, den Zugang für Medizin und humanitären Hilfsgütern zu erleichtern, die Armut zu stoppen in dem nachhaltige Entwicklungsprojekte in allen Landesteilen ermöglicht, aufgebaut und realisiert werden.

ARAMAIC RELIEF International