‚Cash for Work‘ Projekt: Karamel Catering

Aufgrund der COVID-19-Pandemie, der Finanzkrise und der Explosion haben fast alle Menschen im Libanon zu leiden. Tausende haben ihren Arbeitsplatz oder Geschäft verloren und leben mittlerweile unter der Armutsgrenze. Das Ziel dieses Programms ist es, betroffene Menschen für geleistete Arbeit mit einem monatlichen Salär zu entschädigen. Die geleistete Arbeit soll aber anderen Bedürftigen zu Gute kommen, in dem ein Geschäft oder Arbeitnehmer seine Dienstleistungen oder Produkte gegen einen digitalen Gutschein eines Bedürftigen eintauscht. Dafür werden im Vorfeld die Empfänger mit Hilfe der AIDONIC Plattform digital erfasst und mit einem personalisierten QR-Code ausgestattet. Dieses Programm hilft auf zwei Wegen; zum einen erhalten bedürftige Menschen einen Gutschein zum Erwerb von Produkten oder Dienstleistungen und zum anderen generieren betroffene Geschäfte wieder Einnahmen und Einkommen für Arbeitnehmer. Dies trägt auch dazu bei, die lokale Wirtschaft zu fördern und zu stabilisieren.

Dieses Projekt führten wir mit der innovativen AIDONIC Plattform durch. In Zusammenarbeit mit unserem lokalen Implementierungspartner ‘Ajyal Tabni’, starteten wir im Mai 2021 mit diesem «Cash for Work» Programm. Unterstützt haben wir das Catering Unternehmen ‘Karamel Catering’ die seit 1989 libanesische Köstlichkeiten anbieten und seit letzten Sommer 2020, ca. 95% der Aufträge verloren haben. Nach einer intensiven Beurteilung vor Ort, beschlossen wir, Bedürftige (ältere Menschen, Witwen, Arbeitslose) mit täglichen Mahlzeiten zu unterstützen. Mit Hilfe der innovativen AIDONIC Plattform registrierten wir zu Beginn alle Empfänger und verteilten Ihnen den personalisierten QR-Code (digital oder physisch). Danach starteten wir die entsprechende Monatskampagne auf der AIDONIC Plattform und versendeten 30 Tokens (= USD 30) an alle Empfänger. Für diese USD 30 erhalten die Bedürftigen 5 mal pro Woche eine warme Mahlzeit pro Person. Am Anfang jeder
Monatsverteilung wird der QR-Code gescannt und somit die Transaktion der 30 Tokens (digitale Repräsentation der Mahlzeiten) an den Caterer übermittelt. Alle Transaktionen werden in Echtzeit auf der Blockchain erfasst und sind somit für alle einsehbar.

https://www.youtube.com/embed/gVz5ieNWY7U?feature=oembed

https://my.aidonic.io/en/campaigns/480eb35c-0b81-497c-a432-ee2d2e8a7ba1/DailyhotmealsdistributionJune2021

https://my.aidonic.io/en/campaigns/d20b159f-868d-4ffc-afb3-abf389afa1c7/DailyhotmealsdistributionAugust2021

Wir bedanken uns herzlichst für Ihre wertvolle Unterstützung.

VERTEILUNG VON 2400 WEIHNACHTSGESCHENKEN, DEZEMBER 2020

In Zusammenarbeit mit unserem lokalen Partner „Live Love Beirut“ verteilten wir, während dem diesjährigen Weihnachtsmarkt in Beirut,  2400 Weihnachtsgeschenke. Die Kinder freuten sich überaus und verbrachten einen ganzen Tag mit Spielen und Tänzen.
Besonderer Dank geht an das Live Love Beirut Team für die großartige Arbeit!

Cash Programm in Beirut: 100 Unterstützte Menschen, November 2020

Die Hoffnungslosigkeit und das Leid der Menschen im Libanon sind spätestens seit der Explosion im Hafen von Beirut enorm. Die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze! Die Wirtschaft liegt am Boden, die Corona-Pandemie hat zudem vielen Menschen die Existenz zerstört. Die politische Lage ist nach wie vor sehr angespannt, ohne konkrete Lösungen. Die Verzweiflung der Menschen ist riesig.
Während unserem Nothilfe-Einsatz im August 2020 hatten wir ein drei-monatiges Cash-Programm eingerichtet. Jeden Monat unterstützen wir rund 100 bedürftige Personen mit einem finanziellen Beitrag, damit sie ihre Kosten für Lebensmittel, Hygiene und andere dringende Bedürfnisse decken können.
Des Weiteren hatten wir eine neue Partnerschaft mit einer lokalen Initiative aufgebaut, um weitere dringend benötigte Medikamente an bedürftige Patienten in verschiedenen Bezirken Beiruts zu verteilen. Weitere Berichte dazu folgen.
Herzlichen Dank allen Spendern und Gönnern für die wertvolle Unterstützung!

Renovationsprogramm für die Opfer: 36 WOHNUNGEN RENOVIERT, November 2020

Renovationsprogramm für die Opfer der Explosion, vom 4. August 2020: Gleich nach der verheerenden Explosion reiste unser Team nach Beirut, um verschiedene Hilfsprojekte aufzubauen (Siehe letze Berichte aus Beirut). Zwischenzeitlich konnten wir, in Zusammenarbeit mit unseren lokalen Partnern, die Renovation von 36 Wohnungen und einigen Geschäften komplett abschliessen.
Über 300.000 Menschen wurden über Nacht obdachlos, 6000 wurden verletzt und etwa 200 Menschen starben. Die Hälfte der libanesischen Hauptstadt ist zerstört. Die Situation ist immer noch sehr schlecht. Die Wirtschaft liegt am Boden, die Corona-Pandemie hat zudem vielen Menschen die Existenz zerstört. Die politische Lage ist nach wie vor sehr angespannt, ohne konkrete Lösungen. Die Verzweiflung der Menschen ist riesig.
Wir stehen den Bedürftigsten im Libanon weiterhin mit unterschiedlichen Hilfsprogramme bei. Berichte dazu folgen.
Herzlichen Dank allen Spendern und Gönnern für die wertvolle Unterstützung!

Renovationsprogramm die Opfer der Explosion in Beirut, August & September 2020

Renovationsprogramm für die Opfer der Explosion, vom 4. August 2020: Über 300.000 Menschen wurden über Nacht obdachlos, 6000 wurden verletzt und etwa 200 Menschen starben. Die Hälfte der libanesischen Hauptstadt ist zerstört.
Zwischenzeitlich haben wir, in Zusammenarbeit mit unseren lokalen Partnern, die Renovation von 36 Wohnungen fast komplett abgeschlossen. Zudem haben wir ein dreimonatiges Programm eingerichtet, um Familien und Einzelpersonen bei der Finanzierung von Medikamenten und medizinischer Behandlungen zu helfen. Darüber hinaus unterstützen wir jeden Monat rund 100 bedürftige Personen, um ihre Kosten für Lebensmittel, Hygiene und andere dringende Bedürfnisse zu decken. Des Weiteren haben eine neue Partnerschaft mit einer lokalen Initiative aufgebaut, um weitere dringend benötigte Medikamente an bedürftige Patienten in verschiedenen Bezirken Beiruts zu verteilen.
Herzlichen Dank allen Spendern und Gönnern für die wertvolle Unterstützung!
Wir halten Sie weiterhin regelmässig auf dem Laufenden.

 

 

VERTEILUNG VON 325 LEBENSMITTELGUTSCHEINEN IN BEIRUT, LIBANON DEZ 2019

Im Libanon ist jeder vierte der insgesamt sechs Millionen Einwohner ein syrischer Flüchtling. Es befinden sich auch tausende irakische Flüchtlinge im Libanon. Die Mehrheit der Flüchtlinge leben unter der Armutsgrenze und die Hälfte ihrer Kinder besuchen keine Schule. Sie leben in prekären und teils unwürdigen Zuständen. Die aktuelle Krise im Libanon verschlimmert ihre Situation drastisch. Selbst die Libanesen sind längst von der Armut betroffen. Die bereits vor Beginn der Proteste hohe Armutsrate von 30 Prozent erlebt aktuell einen neuen Höhepunkt und zeigt einmal mehr, dass die Krise die Ärmsten am stärksten trifft.
Seit dem 17. Oktober 2019 erlebt der Libanon eine landesweite Protestwelle gegen die Regierung. Die Proteste halten bis heute an, es kommt immer wieder zu gewaltsamen Zusammenstössen auf den Strassen Beiruts. Eine baldige Lösung ist nicht in Sicht.

Am 17. Dezember 2019 organisierten wir ein weiteres humanitäres Hilfsprojekt. Wir verteilten insgesamt 325 Lebensmittelgutscheine an syrische und irakische Flüchtlinge in Beirut. Zudem unterstützten wir auch, im Rahmen dieses Hilfsprojekts, einige bedürftige libanesische Familien.
Wir setzen die Programme mit aller Kraft fort und halten euch auf dem Laufenden.

Herzlichen Dank allen Unterstützern und Spendern.

Verteilung von Hilfsgüter für syrische Flüchtlinge im Libanon Sept. 2015

Zum dritten Mal führten wir Hilfsgüterverteilungen in Zahle, Libanon durch nahe der syrisch-libanesischen Grenze. Wir versammelten die notdürftigen Flüchtlingsfamilien in der syrisch-orthodoxen Pfarrei und überreichten jeder Familie ein Lebensmittelpaket und ein Hygiene-Set.

Allgemeine Lage im Libanon

Anders als in der Türkei, Jordanien oder dem Irak gibt es im Libanon keine offiziellen UN-Flüchtlingslager. Wer hier ankommt, ist mehr oder weniger auf sich selbst gestellt. Viele Flüchtlinge sind in Schulen, Kellern, in selbst gebauten Zelten oder bei lokalen Bürgern untergebracht. Andere wiederum finden Platz in den von Kirchen und Klöstern zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten, jedoch sind diese schon längst überfüllt. Die allgemeine Situation im Libanon ist sehr instabil und zurzeit stark vom syrischen Konflikt geprägt. Es kommt wiederholt zu
bewaffneten Auseinandersetzungen, speziell in den libanesisch-syrischen Grenzregionen. Ebenfalls besteht eine ständige Gefahr von terroristischen Akten gegen politische und gesellschaftliche Einrichtungen. Gerade diverse Stadtviertel Beiruts waren in letzter Zeit vermehrt Ziele von Bombenanschlägen.

 

Hilfseinsatz Nordirak, Libanon, Syrien März 2015

Drei wochenlang war ARAMAIC RELIEF direkt am Ort des Geschehens im Einsatz. Zuerst im Nordirak, wo wir die 15 Tonnen Kleidung aus der Schweiz an notdürftige Flüchtlinge verteilt hatten. Zudem kamen 4 Tonnen Lebensmittel für die vertriebenen Jesiden und Christen hinzu. Zum Schluss hatten wir mit den zwei Tonnen in der Schweiz gesammelten Kinderbücher, die beiden Bibliotheken in Erbil eingerichtet, für die Beschäftigung der Flüchtlingskinder.

Weiter ging es in den Libanon…

ARMUT – KINDERARBEIT – AUSBEUTUNG

Der Libanon ist das Land mit den Meisten syrischen Flüchtlingen, man spricht von schätzungsweise 2 Millionen inkl. die nicht-registrierten Flüchtlinge. Die Meisten befinden sich in einfachen, selbst errichteten Zelten in der Bekaa-Ebene. Andere wiederum haben sich kleine Nebenräume angemietet und leben dort vor sich hin, wie es in Beirut oftmals der Fall ist. Die Armut ist allgegenwärtig. Um die Miete zu bezahlen arbeiten die Eltern für Hungerlöhne mit sehr schlechten Konditionen, dies reicht meist nicht aus. So dass in vielen Fällen die Kinder zu schwerer Arbeit gezwungen werden, um die Familie mit weiterem Einkommen zu unterstützen. Schulen dürfen sie nicht besuchen und landen vielfach auf der schiefen Bahn, wo sie sich dann kriminellen Banden anschliessen.
Unsere ortsansässige Partnerorganisation, die seit vielen Jahren die syrischen Flüchtlingen im Libanon humanitär unterstützt, hat sich diesem Problem angenommen und erst kürzlich wieder eine eigene Schule in Beirut eröffnet. Mit dem Ziel, die Kinder von Gewalt und Ausbeutung fernzuhalten und sie ins Bildungssystem einzugliedern. Auch unterstützen sie hunderte Familien mit monatlichen Lebensmittelpakete und mit der Miete der Wohnungen. ARAMAIC RELIEF besuchte diese Schule und sprach mit den Familien. Wir setzten Grundlagen fest für eine langfristige Kooperation, um gemeinsam diesem Problem entgegenzuwirken.

NUN WAREN WIR MITTEN IM SYRISCHEN KRIEGSGESCHEHEN

In der dritten und letzten Woche machten wir uns mit Vertretern der lokalen Kirchengemeinde auf den Weg nach Syrien. Von Beirut aus fuhren wir los Richtung Damaskus, die schwer umkämpfte Hauptstadt Syriens. Ich war bereits letzten Sommer 2014 in Damaskus, viel hat sich seit dem nicht verändert. Alle paar Kilometer stehen Militär-Checkpoints. Kein Auto wird ohne Kontrolle vorbei gelassen. In der Ferne hört man immer wieder Detonationen, denn die Front ist vom Stadtzentrum nicht weit entfernt. Nichtsdestotrotz fokussierten wir uns auf die humanitäre Hilfeleistung für die intern vertriebenen Kriegsflüchtlinge. Es fehlt an allen Enden, die Not ist grösser denn je. Wir besuchten weitere Gebiete die vom Terror dieses brutalen Krieges nicht verschont wurden. Unterwegs zwischen den Fronten nach Homs, „die Wiege der Rebellion“, sie ist die drittgrösste Stadt Syriens. 2,5 Jahre war sie umkämpft bis Sie von Regierungstruppen befreit wurde. Heute ist sie nur noch ein riesen Trümmerhaufen. Wir unterstützten in einer ersten Aktion zahlreiche Familien mit dringend benötigten Hilfsgütern, Wohnungsmieten und Kosten für medizinische Versorgung. Weiter besuchten wir die Stadt Sadad, wo seitdem Ausbruch des Krieges, das grösste Massaker an Christen verübt wurde. Noch heute leiden die Bewohner an den schlimmen Folgen der Kämpfe um die idyllische Kleinstadt. Wir haben ca. 10 langfristige Hilfsprogramme vorbereitet, welche wir Ihnen sehr bald vorstellen werden. Zum Schluss unserer Reise besuchten wir das berühmte Dorf Maalula…

ARAMAIC RELIEF unterstützt Familien in Maalula, Syrien

Das strategisch wichtig gelegene Christendorf Maalula westlich der syrischen Hauptstadt Damaskus ist mit seinen frühchristlichen Kirchen und Höhlenklöstern traditionell ein bedeutender Pilgerort. Das Dorf ist einer der wenigen Orte, an dem noch Aramäisch gesprochen wird, die Sprache Jesu.
Maalula war von Terroristen der Nusra-Front, 2013 mehrmals wochenlang besetzt worden. Eine Woche vor Ostern 2014 wurde der Ort von Regierungstruppen zurückerobert. Zahlreiche historische Kirchen und Klöster wurden von den Terroristen geschändet und komplett verwüstet. Dutzende Nonnen wurden entführt und zahlreiche Bewohner getötet. Die Menschen von Maalula leiden heute noch unter den Folgen der Kämpfe, um das bedeutende Dorf.

ARAMAIC RELIEF International besuchte vor wenigen Tagen das Dorf Maalula. Uns bot sich wieder ein Bild von unvorstellbarer Zerstörungswut, nicht mal Bilder, Statuen und Kreuze wurden verschont. Das Ausmass der heftigen Gefechte, um die Stadt ist nicht zu übersehen. Die Menschen stehen z.T. immer noch unter Schock. Sie erzählten uns, wie sie die Eroberung des Dorfes erlebt hatten. Ihre Geschichten verschlagen uns immer wieder den Atem. Heute stehen sie vor dem nichts, keine Arbeit, das eigene Heim zerstört, Angst und Trauer ist allgegenwärtig. Sie sind auf internationale Hilfe dringend angewiesen. „Wir haben kein Geld unsere Wohnungen wieder aufzubauen, daher sitzen wir in Mietwohnungen, aber können nicht mal die Mieten bezahlen, geschweige den täglichen Lebensunterhalt!“ Erzählt uns ein Bewohner Maalula’s.
ARAMAIC RELIEF International unterstützte in einer ersten Hilfsaktion 60 Familien mit den nötigen finanziellen Mitteln für den täglichen Lebensunterhalt. Langfristige Projekte sind auch bereits in Planung.

HILFSAKTION ALEPPO, Syrien und ZAHLE, Libanon

Einführung
Der andauernde Krieg in Syrien hat erschreckende Folgen auf die Zivilbevölkerung Syriens. Der blutige Konflikt hat Berichten zufolge mehr als 160’000 Syrern das Leben gekostet. Wir befinden uns jetzt im vierten Krisenjahr. In den Nachbarländern Syriens hat die UNO bisher 2,8 Millionen Flüchtlinge registriert. Zusammen mit jenen, die sich nicht offiziell gemeldet haben, bedeutet das also: Es gibt weit über drei Millionen Flüchtlinge. In Syrien selbst sind es 6,5 Millionen Flüchtlinge geworden und weitere drei Millionen Menschen haben keinen Zugang mehr zu medizinischer Versorgung oder zu Schulen – insgesamt reden wir da von etwa der Hälfte der syrischen Bevölkerung.
Aleppo, Syrien
Die Lage in Aleppo ist immer noch extrem kritisch. Vor kurzem war ganz Aleppo während 12 Tagen ohne Elektrizität und 11 tagelang ohne sauberes Trinkwasser. Die Wasserleitungen wurden unterbrochen und Generatoren runtergefahren, 3 Millionen Menschen waren betroffen. Aufgrund der Wasserknappheit waren die Menschen gezwungen Wasser aus den naheliegenden Flüssen zu trinken, zahlreiche Vergiftungen wurden gemeldet. Nachdem die Wasserleitungen wieder in Stand gesetzt wurden, sind diese nun wieder unterbrochen und Strom gibt es auch nur etwa 6 Stunden am Tag. Die Schlacht in Aleppo nimmt kein Ende, das Ausmass der humanitären Krise ist grenzenlos. Es mangelt an Nahrungsmitteln, Medizin und Heizöl. Die Preise für Lebensmittel sind für die Bevölkerung kaum noch zu tragen. Tausende hungern tagtäglich und sind dringendst auf internationale Unterstützung angewiesen.

 

Aktueller Bericht von einem Bewohner Aleppos.
„The situation is soo danger you can’t imagine what happened in Aleppo now, when i write to you i heard sound of plane and my home vibrate cuz bombs. The terrible feel of shell above your head and the scream of people is everywhere. Children crying and people full of fear. You see hungry and thirsty people, every day the same battle to survive. There are bombs around you when you walk to church and when you arrive to the door of church, you will go down and you will kiss the holy altar and say thanks God for arriving safe.“

 

Hilfsprojekt Aleppo, Syrien im Mai 2014

Anfang März 2014 lancierten wir die nächste Spendenkampagne für notdürftige Familien in Aleppo, Syrien. Wir besprachen gleichzeitig mit unserer lokalen Partnerorganisation, die in Damaskus ansässig ist, Wege und Möglichkeiten einer raschen humanitären Hilfe für Familien in Aleppo. Kurze Zeit später starteten wir gleich mit der Zusammenstellung und Lieferung der Hilfsgüter. Gegen Ende Mai 2014 fand dann die Grossverteilung statt. So konnten wir in Zusammenarbeit mit unseren lokalen Partnern vor Ort ca. 320 notdürftige Familien mit Lebensmitteln und Hygieneartikel versorgen.

 

 

Hilfsprojekt in Zahle, Libanon im April 2014
Anfang April führten wir die zweite Hilfsgüterverteilung an der syrisch-libanesischen Grenzstadt Zahle durch. Dank guten Beziehungen zu einem lokalen Lebensmittelproduzenten, konnten wir die Nahrungsmittelpakete wieder direkt bei ihm beziehen. Wir versammelten die syrischen Flüchtlingsfamilien in der syrisch-orthodoxen Kirche von Zahle, Libanon, um ihnen dort die Hilfsgüter zu überreichen.